Der Begriff "Bürgschaftsbank" ist den meisten Menschen bekannt. Was aber leisten Bürgschaftsbanken für Unternehmen und Existenzgründer eigentlich genau?
Bürgschaftsbanken vergeben Bürgschaften. Mit anderen Worten: Die Bank springt ein, wenn das Unternehmen nicht mehr zahlen kann. Diese Bürgschaften werden meist gegenüber anderen Banken und manchmal auch gegenüber Lieferanten ausgesprochen. Nimmt ein Unternehmen also beispielsweise einen Kredit bei der Hausbank auf, so sichert die Bürgschaftsbank zu, das Ausfallrisiko zu übernehmen. Das Risiko für die Hausbank sinkt hierdurch. Damit kann für Existenzgründer und bestehende Unternehmen das Problem fehlender Sicherheiten oder hoher Kreditzinsen gelöst werden. Eine solche Ausfallbürgschaft wird üblicherweise nicht in voller Höhe des Kreditbetrages übernommen. Gängig ist die Übernahme des Risikos zu 80 Prozent des Kreditbetrages.
Um zu einer Bürgschaft zu kommen, muss bei der Bürgschaftsbank ein Businessplan vorgelegt werden. Typischerweise fallen im Gegensatz zur Hausbank kosten für die Prüfung des Businessplanes an. Man wird Ihren Businessplan allerdings nur dann in genauer prüfen, wenn nicht schon im Vorfeld klar ist, dass eine Bürgschaft nicht in Frage kommt. Die Finanzierungskosten der Bürgschaft bestehen meist aus einmaligen Kosten für die Businessplan-Prüfung und für die Bürgschaft selbst. Die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen berechnet beispielsweise einmalig 1,5% des Kreditbetrages.
- Wenn die Selbstständigkeit scheitert
- Wie Bürgschaftsbanken bei der Existenzgründung helfen
- Kostengünstige Werbung: Kunden erstellen Werbematerial
- Dienstanweisungen der Arbeitsagentur im Internet
- Vermeiden Sie Billigpreise zu Beginn
- Schutz einer Idee
- Kostenlose Software für die Existenzgründung
- Gründungszuschuss ersetzt Ich-ag und Überbrückungsgeld
Zurück zur Einleitung Newsletter
amaveo innovationsmanagement . Andrea Claudia Delp . Anklamer Strasse 1a . 10115 Berlin . info@amaveo.de . www.amaveo.de
WERBUNG