Die Existenzgründung ist ein grosser Schritt im beruflichen Leben manches bisherigen Arbeitnehmers. Dabei steht am Anfang der Existenzgründung typischerweise eine Geschäftsidee oder die Entscheidung über eine zukünftige Selbstständigkeit. In der Phase nach der Ideenfindung geht es meist an die Konzeption. Schon dabei werden häufig grundlegende Fehler gemacht, die später zu immensen Schwierigkeiten führen können.
Was in der Software-Entwicklung und in anderen Disziplinen rund um die Produktentwicklung zu zahlreichen Überlegungen und neuen Herangehensweisen geführt hat, wird im Bereich der Existenzgründung nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Idee haben, Businessplan schreiben, Finanzierung regeln und loslegen - so lauten vereinfacht gesagt meist die vorgeschlagenen Schritte.
Grundzüge agiler Produktentwicklungs-Methoden lassen sich während aller Phasen der Existenzgründung und nach der Gründung auch auf ein kleines Gründungsvorhaben übertragen. Sie ergänzen den"Werkzeugkasten" des Gründers oder der Gründerin und helfen, ein Produktprogramm und damit eine Existenzgründung zu entwickeln, die von potentiellen Kunden gut angenommen wird.
Auch im weiteren Verlauf der geschäftlichen Tätigkeit bietet sich der Einsatz agiler Methoden und Vorgehensweisen an, um am Ball zu bleiben und stets kundengerecht agieren zu können. Im folgenden Stelle ich ihnen einige dieser grundlegenden Gedankengänge vor.
>> Seite 1 - Gründen mit mehr Erfolg
>> Seite 2 - Was heisst eigentlich "agil"?
>> Seite 3 - Kunden einbeziehen - empathisch agieren
>> Seite 4 - Kunden einbeziehen - Testing
>> Seite 5 - Veränderungsprozesse agil managen
>> Seite 6 - Spielräume bei der Planung berücksichtigen
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