Zu den Investitionen, die Sie berücksichtigen sollten, gehören Güter der Betriebs- und Geschäftsausstattung wie PC'S, Ladeneinrichtungen, Lagereinrichtungen, ein Fahrzeug und anderes. Gründungskosten wie Anwaltskosten, Kosten für Steuerberater, Anlaufkosten für das Marketing und anderes gehören ebenfalls zu den Investitionen. Weiterhin zählen Kosten wie Renovierungskosten für ein Ladengeschäft und ähnliche Ausgaben in Ihre Investitionsplanung.
Die Investitionsplanung oder auch Kapitalbedarfsplanung gehört in jeden Businessplan und zeigt, welche Kosten für Investitionen entstehen und wie hoch der Kapitalbedarf ist, den Sie zur Finanzierung dieser Investitionen benötigen. Allerdings ist hierbei zu bedenken, dass mit dieser Ermittlung des Kapitalbedarfs wirklich nur die Investitionen zu Beginn gedeckt sind. Im weiteren Verlauf sollten Sie im Rahmen der Liquiditätsplanung auch noch prüfen, ob ein weiterer Kapitalbedarf entsteht, um Anlaufzeiten für Ihre Existenzgründung (laufende Kosten wie Mieten, Gehälter, u.a.) zu überbrücken.
Man kann eine Investitionsplanung erstellen, indem man einfach alle Ausgaben, die für die Existenzgründung von Bedeutung sind, aufaddiert. Dabei müssen neben der Bestimmung der realen Ausgaben auch die Abschreibungen über die kommenden Jahre ermittelt werden. Diese Ermittlung der Abschreibungen zuzüglich der Investitionen, die in der Buchhaltung komplett und sofort aus Ausgaben verbucht werden, ergeben dann die Kosten aus Sicht der Buchhaltung. Sie brauchen diese für die Rentabilitätsplanung, die im nächsten Schritt erfolgen sollte. Weiterhin gehören in Ihre Investitionsplanung auch solche Wirtschaftsgüter, die Sie aus Ihrem Privatleben in das Unternehmen einbringen - etwa ein PC/Laptop oder vorhandene Technik und Büroausstattungen.
Vermeiden Sie auf jeden Fall auch gefährliche "Milchmädchen-Rechnungen". Denken Sie an alle entstehenden Kosten und kalkulieren Sie Ihre Kosten lieber etwas höher als zu niedrig. Ein finanzieller Puffer entsteht durch das Einfügen einer Zeile "Sonstige Investitionen". Diese sonstigen Investitonen sollten Sie auch Folgejahren auflisten. Setzen Sie für jedes Jahr einen angemessenen Betrag für Ersatzinvestitionen einfach pauschal an. Sie wissen schliesslich nie, ob nicht ein oder zwei Jahre nach der Gründung der Drucker den geist aufgibt, das Auto hinüber ist oder der Boden im Restaurant doch aufgearbeitet werden muss.
In aller Kürze das Wichtigste über die Erstellung, die Vorbereitung und die Präsentation eines Businessplanes lernen: Der Schnellkurs Businessplan. So lernen Sie, was wirklich wichtig ist - mit wenigen Klicks.
amaveo innovationsmanagement . Andrea Claudia Delp . Anklamer Strasse 1a . 10115 Berlin . info@amaveo.de . www.amaveo.de