Existenzgründung im Web 2.0 - Seite 4
Angesichts der Nutzerzahlen im Web2.0, die nötig sind, um sehenswerte Umsätze zu erreichen wird schnell klar: Die Reichweite einer Seite muss hoch sein. Wer nur 1.000 Seitenbesucher pro Monat und 3 Seitenansichten pro Besucher hat, der wird kaum genug verdienen, um damit auch nur eine Monatsmiete bezahlen zu können. Besucher müssen her und diese Besucher sollen sich dann auch noch möglichst viele Seiten innerhalb einer Domain anschauen. Marketing ist hier das A und O - ohne geht kurz gesagt gar nichts. Wer sich nicht um das Marketing kümmert oder nicht weiss, wie es funktioniert, der setzt die viele Zeit für die Entwicklung einer Plattform schlichtweg in den Sand.
Standards im Online-Marketing sind Marketing-Massnahmen wie die Suchmaschinenoptimierung, die Online-Öffentlichkeitsarbeit, das Newsletter-Marketing, das E-Mail-Marketing, das Suchmaschinenmarketing und vieles mehr. Jede dieser Disziplinen sollte nur dann in Angriff genommen werden, wenn die nötige Expertise dafür beim Gründer besteht. Wer sich nicht auskennt, kann hier sehr viel Geld oder viel Zeit verbraten und letztlich doch keine wesentlichen Steigerungen bei den Besucherzahlen erreichen. Schliesslich ist eine Suchmaschinenoptimierung mit massivem Zeitaufwand verbunden - wenn dann kaum etwas damit erreicht werden kann, ist die Enttäuschung gross.
Nicht zu vergessen ist, dass klassische Marketing-Massnahmen selbstverständlich auch zur Marketingstrategie einer Web2.0-Seite gehören müssen. Ein guter Dienst oder eine gute Seite bekommt selbstverständlich auch in Printmedien Pressetexte und das Sponsoring als Marketing-Instrument sollte auch nicht unterschätzt werden.
Unterstützung in dieser Hinsicht können Sie sich jederzeit in Form eines Gründercoachings holen. Es gibt Hilfe vom Staat für Gründungsberatungen und im Gegensatz zur landläufigen Meinung geht die Gründungsberatung weit über den Zeitpunkt der eigentlichen Gründung hinaus. Meist kann eine Beratung oder ein Coaching bis zu fünf Jahren nach Gründung unterstützt werden.
Einen Begriff, der für das Marketing im Web2.0 eine grosse Rolle spielt, möchte ich folgend vorstellen: Das virale Marketing. Das ist selbstverständlich nur ein sehr, sehr kleiner Auszug aus dem Thema Marketing für Webseiten. Er hat es aber in sich, weil es verdeutlicht, dass das Markteting im Netz nicht einfach mit traditionellem Marketing vergleichbar ist und dass es sich um eine eigenständige Disziplin innerhalb des Marketings handelt. Das internet "tickt" eben vollkommen anders, als die "alte Welt" ohne Netzzugang, Surfer oder YouTube.
<< Zur Seite 1 "Start im Web2.0 - Wirtschaftslage"
<< Zur Seite 2 "Start im Web2.0 - Werbefinanzierung und Dienste"
<< Zur Seite 3 "Start im Web2.0 - Chancen für viele Branchen"
Zur Seite 5 "Start im Web2.0 - Virales Marketing und mehr" >>
Zur Seite 6 "Start im Web2.0 - Fachkräfte verzweifelt gesucht" >>
amaveo innovationsmanagement . Andrea Claudia Delp . Anklamer Strasse 1a . 10115 Berlin . info@amaveo.de . www.amaveo.de