Mit EXIST-SEED wurde ein Förderprogramm geschaffen, dass das Innovationspotential von Studenten, Absolventen von Hochschulen und wissenschaftlichen Mitarbeitern an Hochschulen in erfolgreiche Existenzgründungen umsetzen soll. Da Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter meist kaum Berufserfahrung am freien Markt haben, ist dieses Programm eine Art "Spielwiese" im Vorfeld der Gründung. Das soll nun aber nicht bedeuten, dass hier Jeder und mit jedem Vorhaben eine Förderung bekommt. Gefördert werden - wie üblich - nur solche Gründungsideen, die auch Erfolg versprechen.
Den Antrag für die Teilnahme am EXIST-SEED-Programm muss Ihre Hochschule stellen. Nicht alle Hochschulen in Deutschland nehmen daran teil. Dass Ihre Hochschule allerdings an EXIST-SEED angegliedert ist, ist Voraussetzung für die Förderung. Wenn das nicht der Fall sein sollte, sollten Sie aber trotzdem in Ihrer Hochschule nachfragen: Viele Hochschulen haben eigene Förderungen für Existenzgründungen entwickelt.
Wer eine Förderung aus EXIST-SEED bewilligt bekommt, der erhält Unterstützung vor der eigentlichen Gründung. Abgegeben werden muss zu Beginn ein so genanntes Ideenpapier, welches dem Businessplan zwar schon nahe kommt, aber noch keiner ist. Am Ende der Förderdauer muss dann der Businessplan als Ergebnis der Gründungsvorbereitung fertig sein.
Die finanzielle Unterstützung in der Vorbereitungsphase einer Existenzgründung wird im Rahmen dieses Programmes folgendermassen gehandhabt: Der potentielle Existenzgründer bekommt eine Festanstellung (meist für ein Jahr) bei der Hochschule und wird nach Bundesangestelltentarif bezahlt. Zusätzlich können Sachausgaben bis zu 13.000 Euro (bei Einzelgründungen) oder bis zu 20.000 Euro (bei Teamgründungen) gefördert werden. Zu den förderfähigen Sachausgaben zählen beispielsweise Investitionen in die Technik des zu gründenden Unternehmens. Viele Hochschule bieten im Zusammenhang mit EXIST-SEED auch spezielle Beratungsprogramme oder andere Weiterbildungen an.
Wer sich für EXIST-SEED interessiert, sollte zuerst an der Hochschule anfragen, ob es das Programm dort gibt und was dafür genau getan werden muss. In jedem Falle müssen Sie mit Hilfe ds so genannten Ideenpapiers einen Antrag stellen, der dann geprüft wird. Weitere Informationen zu dieser Unterstützung von Existenzgründungen finden Sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
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